Baby Krishna – unbeschwert verspielt

Schwangerschaft und Geburt

Was mich als Rückführungstherapeutin am meisten berührt, sind jene Gespräche, die ich mit dem ungeborenen Kind führe. Wenn ich die Person, die sich während der Rückführung im entspannten Alphazustand befindet, in jene Zeit zurückführe, in der sie sich im Bauch der Mutter befindet, kommuniziere ich mit dem Baby. Es gibt auf die gestellten Fragen detaillierte und präzise Antworten. Was für ein Erlebnis für den Klienten und den Therapeuten!

Es bestätigt sich mir in der praktischen Arbeit als Rückführungsleiterin, wie es schon andere Berufskollegen berichtet haben, dass sich die Hauptprobleme, mit denen wir uns im heutigen Leben konfrontiert sehen, bereits im Mutterleib angelegt werden. Wenn wir uns mit dem Thema Karma eingehender beschäftigen, stellen wir fest, dass alles seine Ordnung hat. Die Fäden wurden aus höherer Sicht genau so gesponnen, dass wir unseren gefassten Lebensplan gleich in Arbeit nehmen können, so bald wir in die physische Ebene, d.h. in die neue Reinkarnation auf Erden eingetreten sind.

Was das Ungeborene prägt

In zwei Fallbeispielen möchte ich erklären, welche Dramen sich im Mutterleib abspielen und wie das Kind bereits während der Schwangerschaft auf Fehlverhalten geprägt wird:

Fall 1

Ist eine junge Dame beispielsweise mit Übergewicht geplagt, stossen wir in der Regel auf das Problem der werdenden Mutter während der Schwangerschaft. Diese hat Angst zu dick zu werden, unattraktiv zu sein und gibt dem Kind in ihrem Bauch die Schuld. Nimmt die werdende Mutter diese Haltung vehement ein, registriert das heranwachsende Baby die Gedanken und Gefühle der Mutter und bezieht diese Äusserungen auf sich selbst. Gestörtes Essverhalten ist somit unweigerlich vorprogrammiert.

Die Programmierung, die das Kind im Mutterleib erlebt und seine Programmierung aus einem Vorleben, die etwa lautet: «Ich will nie mehr verhungern!» kumulieren sich. Unweigerlich ist der Grundstein dafür gelegt, dass in der Folge Essstörungen und Gewichtsprobleme entstehen. Das Mädchen hat etwa während der Pubertät oder noch früher schon Übergewicht. Vor allem «denkt» es sich bereits zu dick, bevor es das tatsächlich ist. Eine übergewichtige Klientin hat mir Fotos gezeigt, wo sie 16 Jahre alt ist. Sie sieht sehr hübsch aus und hat eine tolle Figur. Sie hat sich aber damals schon zu dick gefühlt und wurde nach und nach fettleibig, so wie sie es tatsächlich auch seit langem visualisiert hatte. Die Materie folgt dem Geist!

Fall 2

Eine andere Klientin, die ihre Beziehungsschwierigkeiten mit Männern aufdecken wollte, habe ich neben therapeutischen Rückführungen in frühere Leben, auch in die pränatale Phase zurückgeführt. Im Bauch der Mutter hatte sie als Fötus gerade den sechsten Monat erreicht und sie nahm als Ungeborenes eine grosse Verzweiflung der Mutter wahr. Das Baby sagte mir, dass ihr Mami sehr weint. Ich fragte es, warum die Mutter denn so weint. Es antwortete unverzüglich, dass das Mami nicht wisse, ob Papi der richtige Mann für sie ist und wirklich zu ihr passt.

Wie mir diese Klientin später berichtete, ging sie nach der Rückführung sofort zu ihrer Mutter und fragte, ob sie tatsächlich während der Schwangerschaft so verzweifelt gewesen wäre. Diese war sehr überrascht und fiel aus allen Wolken. Da die beiden ein sehr freundschaftliches Verhältnis zueinander haben, konnten sie gut miteinander reden. Die Mutter gab im Gespräch zu, dass sie in jener Zeit sehr verunsichert und verzweifelt war, hatte sie sich doch in einen anderen Mann verliebt, mit dem sie gerne ihr Leben geteilt hätte. Sie traute sich aber damals nicht, mit den Konventionen zu brechen und blieb in der unglücklichen Ehe, die einige Jahre später geschieden wurde.

Für das Ungeborene war dieses Erlebnis jedoch prägend, bedeutete dies doch, dass es sehr riskant ist, sich mit einem Mann zusammen zu tun. Dazu kam ihre Programmierung aus einem Vorleben: «Ich will nie mehr lieben, denn es ist zu schmerzhaft, jemanden zu verlieren, den man aus tiefstem Herzen liebt!»

Wir konnten alle diese Ursachen mittels der Rückführungstherapie an der Wurzel aufdecken, hemmende Programmierungen befreien und neue Programme mittels förderlicher Affirmationen formulieren. Heute ist diese Klientin glücklich verliebt und um ein Vielfaches zuversichtlicher, was Liebe und Partnerschaft angehen.

Nutzen aus der Rückführungstherapie für eine glückliche Mutter-/Vater-und-Kind-Beziehung

Der Fötus kann von der ersten Minute seines neuen Erdenlebens alles miterleben und sogar seine Zeugung mitverfolgen. Manche Seelen bleiben bereits am Anfang im neuen Körper, andere gehen ein und aus oder treten erst nach der eigentlichen Geburt definitiv in den Körper ein. Das alles berichtet das Ungeborene und eröffnet uns dadurch natürlich ein weites Spektrum an Erkenntnissen. Diese helfen einerseits mit, um heutige Probleme ausheilen zu können und andererseits liefern sie die Grundlage für neue Erkenntnisse über die Beziehung von Mutter, Vater und Kind während der Schwangerschaft.

Wieder Erleben der eigenen Geburt

Das wieder Erleben der eigenen Geburt kann traumatische Erlebnisse ans Tageslicht befördern und Klarheit verschaffen. Bedrohliche Gefühle der Enge, die Angst zu ersticken, Steckenbleiben im Kanal, oder Gefühle der Isolation und des Ausgeschlossenseins sind beispielsweise traumatische Erinnerungen, die sich bis zum heutigen Tag nicht aufgelöst haben. Mit der Rückführungstherapie können wir diese Programmierungen aufheben.

Ein anderer Aspekt der Rückführung durch die eigene Geburt ist das Erlebnis von Liebe. Es gibt immer wieder Klienten, die sehr erstaunt und berührt sind, wenn sie fühlen, wie sie zum ersten Mal von der Mutter oder vom Vater in den Arm genommen werden. Viele Schmerzen, verursacht durch einen Mangel an elterlicher Liebe, können relativiert oder ganz geheilt werden, wenn dieser erste liebevolle Moment der Freude oder gar des Stolzes der Eltern über unsere Ankunft wieder erlebt wird.